Von mir geschriebene POESIE...

Strahlen des Lichts

 

Ein kurzer Moment,

gesamte Ewigkeit

verflüchtigt im Nichts.

 

Das pure Erleben,

voller Glückseligkeit,

Strahlen des Lichts.

 

Ein einziger Blick,

beklemmende Vollkommenheit

Tief im Herzen brichts.

 

Die reine Liebe,

erhellender Strahl,

Funke des Verzichts.

 

© Text 2013 stefanie will

Selbstliebe

 

Menschen suchen ein Leben lang DIE Liebe,

dürstend nach Vollkommenheit.

Beziehungen gewechselt

verbleiben in der Traurigkeit.

 

Nur du allein kannst sie dir geben,

niemand ist verantwortlich für dein Glück.

Die Leere, die Suche beheben,

Selbstliebe üben, Stück für Stück.

 

Die Liebe gibt es nicht im Außen,

nirgendwo wirst du sie finden.

Du kannst sie auch nicht kaufen,

ebenso niemanden an dich binden.

 

Dramen werden inszeniert,

Erwartungen, Versprechungen,

Situationen, erschreckend kreiert.

Meist verknüpft an Bedingungen.

 

Lasse los all diese Bitten,

begib dich auf den Pfad der dir gehört.

Lausche der Vielfalt deiner Seele,

im Außen von der Innenwelt abgeschnitten.

 

Keiner kann dir geben, was du nicht hast,

öffne deine Flügel und erkenne dich.

In der Erwartungshaltung wirst du eher zur Last,

suchst im Grunde deines Herzens das eigene Licht.

 

Konditionierungen ließen dich vergessen,

es brennt bereits seit Anbeginn.

Fluten von Wärme, es liegt in deinem Ermessen,

Dich selbst zu finden, darin liegt der höhere Sinn.

 

Entdecke den lebendigen Strom in Dir,

unerschöpflich diese Liebe, unsagbare Weite.

Selig wirst du sein, vollkommen durchströmt

Dir selbst genug, an deiner Seite.

 

Größte Liebe hier auf Erden,

wird nicht im Außen gefunden.

Wir dürfen zu dieser Liebe werden,

erst dann kann dein Herz gesunden

♥♥♥

 

© 2015 stefanie will

Bote der Liebe

 

Sorge gut für dein eigenes Glück,

verströme dich und deine Wärme,

halte dabei kein einziges Lächeln zurück.

 

Wie wunderbar erfüllend kann es sein,

leuchtendes Strahlen in deinen Augen,

bringst Licht in jegliche Dunkelheit hinein.

 

Sei Bote dieser unsagbaren Liebe,

drum behalte sie nicht für dich allein,

öffne dein Herz, als ob nichts anderes bliebe.

 

Nicht nach Liebe suchen,

eher selbst mit jeder Handlung sein.

Glück, Erfüllung, Heiterkeit,

bleibt so auf ewig DEIN.

 

                                                                                                      ©Text 2015 stefanie will


Der Sprung

Sehnsuchtsvoll denken viele zurück,

die Vergangenheit vorüber.

Die Zukunft unbestimmt,

im Jetzt-Moment gefühltes Glück.

 

Gibt es Zeit überhaupt,

Aufteilung in Gestern und Heute?

Nur Versuche zu erfassen,

für den, der daran glaubt.

 

Alles geschieht im selben Moment,

nicht gestern, heute oder morgen.

Uhrzeiten ebenso nur begrenzen,

Trennung erschaffend, exzellent.

 

Illusionen über Illusionen, 

jeder sieht und erfährt, was er kennt.

Festgefahren in Theorie und Meinung,

ganz nach eigenen Ambitionen.

 

Wo ist die Freiheit im gesamten Streben,

sperren sich selbst im Käfig ein.

Berauben sich jeglicher Unabhängigkeit,

gehen vorbei am eigenen Leben.

 

Wirf über Bord einschränkende Begrenzung.

Tanze, liebe, singe, lache.

Freude, Glück, Zufriedenheit,

erschaffe neu und wage den Sprung....

 © Text 2014 stefanie will

Vollkommen FREI

 

Lange Zeit an meiner Seite,

Gefühle der Verlassenheit,

schwer wie Blei.

 

Nun weichen die Gefühle,

abgelöst von Leichtigkeit,

endlich davon FREI.

 

Der Horizont erhellt sich,

Frieden, Freude,

Lachen und Glück.

 

Konnte nie so strahlen,

voller Wärme und Licht,

Energie kehrt zurück.

 

Könnte die ganze Welt umarmen,

bin ganz bei mir,

fernab vom tiefen Tal.

 

Liebe erfüllt den Augenblick.

voller Dankbarkeit, Freiheit

nicht mehr sentimental.

 

© Text 2013 stefanie will

Zwei Seelen

 

Wenn zwei Seelen sich begegnen,

im Durcheinander der Lektionen.

Sich vor dem anderen fürchtend,

nichtsahnend gegenseitig segnen.

 

Die Seele erkennt ihr Gegenüber,

Gleichklang der sich überschlagenden Herzen.

Wohlwissend der ungelösten Themen,

Verstrickungen sind lange nicht vorüber.

 

Sie probieren es, ein ums andere Mal,

begeben sich in leidvolles Miteinander.

Das Leben stellt die Lernaufgaben,

gelöst werden sie irgendwann einmal.

 

Klären, kann es nur jede Seele für sich,

Weiterentwicklung im eigenen Inneren.

Die Verbundenheit und Liebe bleibt,

im Unerfüllten sind sie sich doch dienlich….

© Text 2014 stefanie will

 

 

 

Schweigen

 

Von Wert,

gesprochenes oder verschwiegenes Wort.

Wahrheit weht hinein.

Hörbar auch ohne zu Sprechen.

 

Egal von wo

und welchem Ort.

Verweigerung macht eher klein.

Eine Art sich zu rächen.

 

Benutzt als Mittel zur Strafe.

Spürbar die Gedanken,

der Pein.

Entsagung bewahrt den Schein.

 

Totzuschweigen, das Mittel der Wahl.

Versunken, ertrunken im Tal der Finsternis.

Rettung erschwert,

zu groß das Hindernis.

 

Schweigen gewählt aus Eigensinn.

Schlägt tiefe Furchen,

wird zur Qual.

Ist dies Gewinn?

 

Strebendes Herz nach liebevoller Harmonie.

Wollen oder doch Entsagen.

Im Schweigen der Stimme beraubt,

welch Ironie.

♥♥♥

 

© Text 2014, stefanie will

Zauber der Leere

 

Kritisch beäugt von einigen Personen,

leben mühsamen ihren Alltag hier.

 

Wie erfrischend unser Sein in Leere,

frei von Gedanken, Kümmernissen, fernab von Gier.

 

Übersehen den wundervollen Moment in ihrer Schwere,

suchen Erfüllung, Liebe und nach Trost.

 

Bringe Ruhe in dein Gefäß der Liebe,

wenn im Inneren rauschend der Gedanke tost.

 

Der Zauber vorüber kreisend, meist unerkannt,

zu mächtig die schmerzliche Suche, nur blinder Passagier.

 

Erkennen nicht die Dimensionen, die Lebensluft,

unerwartet fallen die Schleier ab von ihr.

 

Grenzenlos erscheint die gewonnene Freiheit,

wer mutig genug und offen dafür.

 

Gebe dich hin deiner Lebendigkeit,

unerschöpfllich in der Gegenwart.

 

Dem Zauber der grenzenlosen Leere,

fülle dich und die Welt auf ganz eigene Art.

♥♥♥

 

© Text 2014, stefanie will

Regentropfen

 

Jeder Tropfen klar, so rein,

fällt vom Himmel auf den Erdenboden

 

Schau sie an, wie seicht sie fallen,

lausche dem Prasseln beim ihrem Niedergang.

 

Vereinen sich in hörbarer Freude,

fließen wie Balsam den Bordstein lang.

 

Ein Tropfen ist kein Tropfen nur,

viel mehr als wir erkennen.

 

Hat Großes vor im Kreislauf des Gesamten,

bringt trockenen Böden erst die Fruchtbarkeit.

 

Lässt welke Blätter wieder leben,

beglückendes Streben nach Vollkommenheit.

 

Jede Blume, jedes Blatt, der Boden und das Tier,

erwarten die Tropfen voller Wohlgefallen.

 

Das Tier- und Pflanzenreich weiß um die Einheit hier,

Herzenswunsch nach Leben, Regen sowie warmen Sonnenschein.

 

Nur der Mensch entwickelt sich von dieser Fülle weg,

Beglückendes um ihn herum, doch mutterseelenallein.

 

Verkennt alle Bedeutung und jeden Sinn,

will immer noch mehr, gibt sich der Zerstörung hin.

 

Seichter Tropfen ein Beispiel für Wundervolles hier,

Menschen, so viele und kaum ein WIR...

 

♥♥♥

© Text 2014, stefanie will

Kleiner Vogel

 

Kleiner Vogel, großes Glück,

kehrt an jedem Morgen zu mir zurück.

 

Singt ein Lied mit voller Kraft,

so viel Liebe in meinem Herzen schafft.

 

Seine Töne klar und rein,

beschwingt beim Tanz im reinen Sein.

 

Wie wundervoll beglückend,

lausche diesem herrlichen Gesang.

 

Sein Vertrauen mir zu geben,

so funktioniert wahres Leben.

 

Achtsamkeit zu lenken,

gewillt diese Freude an jeden zu schenken.

 

Fliegt davon in hohe Lüfte,

zwitschert fröhlich sein Empfinden.

 

Absichtslos in voller Hingabe an den Moment,

vollständig in seinem Element.

 

Kleiner Vogel, Vorbild für mich,

Freue mich auf Morgen, da sehe ich dich.

 

♥♥♥

 © Text 2014, stefanie will

Wohlgefallen in der Unendlichkeit

 

Kurzer Zeitmoment, gleich einer Ewigkeit,

sanft wie Seide, strahlend hell.

 

Gefüllt mit Stille und Geborgenheit,

gelebtes Leben, friedvoll schnell.

 

Klarheit auf jeder Ebene so rein,

voller Freude erneut den Weg entlang.

 

Keine Spur von Reue einzelner Momente,

Verstehen im großen Zusammenhang.

 

Welch neue Bedeutung im So-Sein,

Wissen von diesem wundervollen Übergang.

 

Dieses Erleben trägt für immer,

wärmend mich umhüllend.

 

Ungeahnte Liebe, zauberhafter Schimmer,

so wundervoll zart erfüllend.

 

Gleicht einem Wunder und Magie,

Gedanken dieser Art nie gedacht.

 

Diese berauschende Fülle vergesse ich nie,

Farben in unermesslich schöner Pracht.

 

Tröstend in Form und Vollendung,

Im unendlichen Raum betörter Sinne.

 

Lauschend der zauberhaften Segnung,

noch mal von vorn beginne.

 

Keine Scheu vor erneuter Begegnung,

Eindrücke gefüllt mit Lebenslust.

 

Unentrinnbar diese Offenbarung,

Wisse, es gibt keinen wahren Verlust.

 

Jeder einzelne Tag, ein Geschenk an dich

Lebe in unermesslicher Liebe, Leben ist unendlich...

 

♥♥♥

© Text 2014, stefanie will

Feder im Wind

 

Im Dunkel der Nacht,

Dich vor mir gesehen.

 

Erinnerungen ziehen vorüber,

verblassen in weiter Ferne.

 

Lasse sie los, sie können gehen,

trage dich wie eine Feder im Wind.

 

Schwingt sich empor, fliegt fast davon,

kehrt zurück, so still und leise.

 

Leicht wie ein Atemzug, wiegt hin und her .   

Kennt nicht den Weg, Frieden findet auf ihre Weise .    

 

Wie der Tau am jungen Morgen,

so frisch die Berührung.

 

Lang ist`s her, Vergangenheit,

stürmisch die Tiefe, voller Seligkeit.

 

Lausche den Worten, die nie gesprochen,

klingen lang nach, getragen im liebenden Herzen.

 

♥♥♥

© Text 2014, stefanie will